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Burg Greiffenberg

Fast vergessen und doch wiederentdeckt

 

Seit der fast vollständigen Zerstörung im Jahre 1674 durch ein rückkehrendes Schwedenheer hielt der Verfall der Reste der mittelalterlichen Wehranlage weiter an. Das Bauwerk ist seitdem kaum noch dauerhaft genutzt worden. Seine militärische und wirtschaftliche Bedeutung war ebenso dahin wie der Ausbau für Wohnzwecke.

 

Die übrig gebliebene zum Teil malerische Ruine von hoher historischer Bedeutung hat mit ihrer topografischen Lage gewissermaßen als Feste mit Höhenburg-Charakter im Norden Brandenburgs ein Alleinstellungsmerkmal von überregionalem Interesse.Das Denkmal, das nicht nur Zeugnis der regionalen Geschichte ist, sondern beispielhaft die Entwicklung der beiden Herrschaftsräume Brandenburg und Pommern im Grenzgebiet dokumentiert, zieht seit einsetzender Geschichtsforschung um die Jahrhundertwende immer mehr Historiker, Denkmalpfleger und Architekten an.

 

Die fortschreitende touristische Erschließung der Region im Mittelpunkt zwischen dem Ballungsraum Berlin und der Ostsee führt in zunehmendem Maße Fachkundige wie auch Geschichts- und Kulturpublikum nach Günterberg und Greiffenberg. Der Denkmalverein Günterberg hat sich daher das Ziel gesetzt, die mittelalterliche Burg Greiffenberg erstmals touristisch zu erschließen und einer dem Bauwerk und seiner wechselvollen Geschichte angemessenen kulturellen und gesellschaftlichen Nutzung zuzuführen.

 

Die in den Vorjahren erfolgte regelmäßige Nutzung des vorgelagerten Geländes der Burg zur Ausrichtung traditioneller Feste der Gemeinde und weiterer kultureller Veranstaltungen dient als Ausgangspunkt für eine künftige überregionale Erschließung und für eine sinnvolle Einbeziehung der vorhandenen historischen Stätte in das dörfliche Gemeinschaftsleben sowie des Umfeldes. Die 700-Jahr-Feier Günterbergs im Juni 2006 stellte den Beginn einer übergreifenden Ausstrahlung des Gesamtareals als kultureller Anziehungspunkt, Besuchermagnet und Ausflugsort dar.